Wissensdatenbank

Glossar

Eine interne Abkürzung von Mercator Medical. Sie steht für „Architektura Oferty Rękawic“, also die „Architektur des Handschuhangebots“ - eine Änderung in der Architektur der Handschuhmarken, einschließlich der Änderung der Handelsnamen und Handschuhverpackungen; d. h. das Rebranding des Angebots.

AQL (Accepted Quality Level) steht für die akzeptierte Qualitätsstufe und bezieht sich in der Regel auf die Dichtheit des Produkts und die Abwesenheit von Löchern (Handschuhe), kann aber auch andere Merkmale wie die Festigkeit und das äußere Erscheinungsbild betreffen. Der AQL-Wert bezeichnet auch das Limit der durchschnittlich akzeptablen Abweichungen im Produktionsprozess. Er wird durch die Anzahl der mangelhaften Produkte in einer Prüfmenge bestimmt. Der AQL-Wert wird nicht in % angegeben. Je geringer der AQL-Wert, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von mangelhaften Produkten.
Für Medizin- und Schutzhandschuhe beträgt der Mindest-AQL für die Abwesenheit von Löchern 1,5.

Anormale, übermäßige Reaktion des Organismus auf Faktoren, die normalerweise, bei Nichtallergikern, keine ungewöhnlichen Reaktionen hervorrufen.

Eine plötzliche, starke allergische Reaktion - Blutdruckstörungen, Ohnmacht, Kehlkopfschwellung, bis hin zum Tod.

Desinfizierende Maßnahmen zum Abtöten von Mikroorganismen auf der Haut, den Schleimhäuten und in infizierten Wunden. Im Gegensatz zur Desinfektion im Allgemeinen umfasst die Antisepsis nicht das Desinfizieren von Gegenständen.

Die Vermeidung elektrischer Aufladung und des Anziehens von Ladungen; die Zerstreuung elektrostatischer Ladungen und die Verhinderung elektrostatischer Aufladungen.

Maßnahmen, die die Asepsis von Räumen, Werkzeugen, Verbandsmaterial und anderen Gegenständen anstreben, um das Eindringen von Mikroorganismen in eine bestimmte Umgebung, z.B. eine offene Wunde, zu verhindern.

Ein in einem EU-Mitgliedsstaat ansässiges oder niedergelassenes Unternehmen, das vom Hersteller benannt wird, um in seinem Namen zu handeln, und an das sich andere Unternehmen, Behörden und Institutionen der EU-Mitgliedsstaaten anstelle des Herstellers in Anliegen bezüglich der Verpflichtungen des Herstellers nach dem Medizinproduktegesetz wenden können.

Eine Ersatzmikrobe (Surrogat), die zur Prüfung von Handschuhwänden auf das Durchdringen von Viren eingesetzt wird.

Infektionsexposition während der Arbeit; Hautverletzung mit einem kontaminierten, scharfen Gegenstand, Kontakt der Schleimhäute oder der verletzten Haut mit potentiell infektiösem Blut, Gewebe, Körperflüssigkeiten des Patienten, Sperma, Scheidenausfluss, Stuhl, Urin, Erbrochenem, Speichel, Spucke, sowie Exposition gegenüber toxischen Verbindungen, Zytostatika, ionisierender Strahlung, Handschuhpulver. Zu beruflichen Expositionen kommt es meist bei der Blutentnahme, während oder direkt nach der Verabreichung eines Medikaments mit einer Nadel oder Kanüle, beim Vernähen von Hautschichten, dem Anlegen von Nähten und dem Wiederaufsetzen von Nadelhüllen.

Ein Dokument - Die Erklärung des Herstellers oder eines bevollmächtigten Vertreters, in der dieser auf seine alleinige Verantwortung hin versichert, dass das Produkt den grundlegenden Anforderungen entspricht.

Entfernung der bakteriellen Durchgangsflora, Reduzierung der Standortflora auf ein Minimum.
Vor invasiven Eingriffen und Operationen.

Bei der Chlorierung werden die Handschuhe mit verdünntem Chlor gespült und dann neutralisiert und gewaschen, damit alle Chlorrückstände entfernt werden. Die Chlorierung kann bereits während der Herstellung (in diesem Fall wird die Innenseite des Handschuhs chloriert) oder nach der Herstellung (der Handschuh wird sowohl innen, als auch außen chloriert) durchgeführt werden. Durch die Chlorierung wird die Handschuhoberfläche glatt, sodass die Handschuhe leichter anzuziehen sind.

Die englische Bezeichnung für die Doppelbehandschuhung, also das Anziehen von 2 Paaren von Handschuhen bei OP-Prozeduren, um die Sicherheit zu erhöhen und das Infektionsrisiko zu minimieren.
Das erste, innere Handschuhpaar hat oft eine Kontrastfarbe, z.B. grün, während das äußere Paar eine traditionelle weißlich-milchige Farbe hat, sodass Perforationen der Handschuhe sofort erkannt werden können.

Nach dem Anziehen können an bestimmten Handschuhen infolge einer chemischen Reaktion zwischen Haut und Handschuh gelbe Flecken und Verfärbungen auftreten. Nach Kontakt mit Kupfer, Metallen oder Münzen kann die Haut sauren Schweiß ausscheiden, der die Handschuhe gelb-braun verfärbt. Dies hat keinen Einfluss auf die Schutzfunktion des Handschuhs.

Ein Dokument für persönliche Schutzausrüstung, welches über die Verwendung des Produkts, die Lager- und Transportbedingungen sowie Haltbarkeit, Reinigung, Wartung, Sterilisation, Vorsichts- und Gefahrenmaßnahmen, die CE-Klassifizierung des Produkts, auf dem Produkt oder der Verpackung verwendete Piktogramme, die Entsorgungsbedingungen und das für das Produkt verantwortliche Unternehmen informiert.

Hepatitis-B-Virus

Hepatitis-C-Virus

Menschliches Immunschwäche-Virus

Die Entfernung der bakteriellen Durchgangsflora und chemische Händedesinfektion vor dem Anziehen und nach dem Ausziehen von Handschuhen, vor und nach medizinischen Prozeduren (Operationen, Untersuchungen), vor und nach der Betreuung von Patienten, vor und nach der Arbeit in einem Isolierraum, nach dem Verlassen von Isolierkabinen für Patienten mit Infektionskrankheiten, vor und nach Hygienemaßnahmen für Patienten (Wäschewechsel, Betten machen), vor und nach dem Füttern von Patienten, nach dem Kontakt mit infektiösem und kontaminiertem Material (einschließlich gebrauchter Geräte und persönlicher Schutzausrüstung), vor und nach der Arbeit am Arbeitsplatz (Reinigung).

Infektion, Eindringen von Krankheitserregern in den Organismus.

Jegliches biologische Material, das einen Erreger, einschließlich Viren, in der für die Infektion erforderlichen Menge enthält. Die gefährlichsten Quellen für eine Infektion mit HBV, HCV oder HIV sind Blut und alle Exkremente und Ausscheidungen, die Blut enthalten.

Ein Farbcodierungssystem, das dafür sorgt, dass die Handschuhgröße einfach und schnell identifiziert werden kann. Jeder Handschuhgröße entspricht ein bestimmter Farbcode.

Größe Farbcode
XS (5-6)
S (6-7)
M (7-8)
L (8-9)
XL (9-10)
XXL (10-11)

Eine Infektion, zu der es infolge einer Krankenhausbehandlung gekommen ist.

In der Regel eine Typ I-Allergie mit einer sofortigen Reaktion.
Bei der Latexallergie spielt das Immunsystem eine Rolle. Latexpartikel verbinden sich mit Hautproteinen und produzieren allergene Substanzen, an die sich das Immunsystem erinnert. Infolgedessen treten bei jedem weiteren Kontakt mit dem betreffenden Allergen (unabhängig von der Menge) erneut allergische Reaktionen auf. Die Symptome treten ca. 5 bis 30 Minuten nach dem Kontakt auf und umfassen u. a. Nesselsucht, Rhinitis, Bindehautentzündung, Asthma bronchiale, Kontaktekzeme und Atembeschwerden.

Der Mittelwert in einem geordneten Datensatz. Beispiel: In der Zahlenreihe: 1,3,6,8,9,10,11 ist 8 der Median,
denn vor und nach dem Wert stehen jeweils gleich viele Zahlen. In einer geradzahligen Zahlenreihe, z. B. 1,3,6,8,9,10,11,12, ist der Median das arithmetische Mittel der Mittelwerte, d. h. in diesem Fall 8 und 9 (der Median ist 8,5).

Der populärste Rohstoff zur Herstellung von Handschuhen. Es ist ein Harz, ein Milchsaft, der von den in Malaysia, Indonesien, Vietnam, China und Südamerika natürlich vorkommenden Kautschukbäumen Hevea Brasiliensis produziert wird.
Die Abkürzung NRL stammt aus dem Englischen - natural rubber latex.

Neopren ist der Handelsname eines synthetischen Kautschuks, der durch die Polymerisation einer Emulsion von Chloropren (2-Chlorbut-1,3-dien) Polychloropren gewonnen wird. Er zeichnet sich durch eine höhere Beständigkeit gegen Öle und eine langsamere Alterung als sein natürliches Äquivalent aus.
Neoprenhandschuhe - bei MM in der puderfreien Version.

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR). Ein aus organischen chemischen Verbindungen hergestelltes Material. Es bietet eine sehr gute Beständigkeit gegen Öle, Fette und Kohlenwasserstoffderivate sowie aromatische und chlorbasierte Lösungsmittel. Nitrilhandschuhe - bei MM in der puderfreien Version.

Ein synthetisches Polymer. Synthetische Fasern, die für die Herstellung von Wirkwaren, Stoffen, Fäden und Angelschnüren verwendet werden.
Sie zeichnen sich durch Dehnbarkeit und Elastizität aus und lassen sich gut färben.

Ein separater Teil eines Krankenhauses zur Durchführung von Operationen unter größtmöglichem Ausschluss von Infektionsquellen, also fast aseptischen Bedingungen.

Durchdringen einer Chemikalie und/oder eines Mikroorganismus durch poröses Material, Nähte, Nadellöcher oder andere Mängel im Handschuhmaterial auf nicht-molekularer Ebene.tmp9s4akxth.jpegtmpx4mb53gf.jpeg

Durchdringen einer Chemikalie durch das Handschuhmaterial auf molekularer Ebene.

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Ein synthetisches Polymer.
Synthetische Fasern, die für die Herstellung von Wirkware, Stoffen und Fäden verwendet werden; sie zeichnen sich durch hohe Reiß-, Biege- und Abriebfestigkeit sowie gute Beständigkeit gegen Licht und Chemikalien aus.

Polyisopren ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Gruppe der Diene. Polyisopren-Handschuhe zeichnen sich durch hohe Festigkeit, Elastizität, Dichtheit und optimalen Nutzungskomfort aus. Enthalten keine Latexproteine. Neoprenhandschuhe sind nur puderfrei erhältlich.

Ein Polymer, ein Erdölderivat. Es findet vielseitige Anwendung in der Möbel-, Automobil-, Schuh- und Textilindustrie.
Eigenschaften: reißfest, abriebfest, zugfest, witterungsbeständig, elektroisolierend, nicht abfärbend.

Ausschließlich aus Aminosäuren aufgebaute einfache Proteine.
Latexproteine - im Naturkautschuklatex enthaltene Eiweißstoffe, die Allergien/allergische Reaktionen und sogar anaphylaktische Reaktionen verursachen können
.

Modifiziertes Maismehl/Maisstärke in den Handschuhen. Puder dient dazu, das Zusammenkleben der Handschuhe zu verhindern, das An- und Ausziehen der Handschuhe zu erleichtern und Schweiß zu absorbieren. Gegenwärtig geht die Verwendung von gepuderten Handschuhen zurück, da das Puder Latexproteine überträgt, welche allergische Reaktionen auslösen können, und zur Umwelt- und Wundverschmutzung beiträgt.

Die Richtlinie über persönliche Schutzausrüstung führt die Einteilung von Produkten zu Arbeitsschutz und Arbeitshygiene - einschließlich Handschuhen - in 3 Schutzkategorien, je nach der Gefahrenstufe, der ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ausgesetzt ist, ein. Schutzhandschuhe werden nach den Gefahren unterschieden, vor denen sie schützen sollen.
Kategorien von Schutzhandschuhen:
Kategorie I - einfache Konstruktion - Handschuhe für die Verwendung unter Bedingungen mit minimalem Risiko
Die Handschuhe schützen vor oberflächlichen Verletzungen der Epidermis, Temperaturen von maximal 50°C sowie vor milden Chemikalien mit leicht reversibler Wirkung, z.B. Reinigungsmittel, Detergenzien. Sie verbessern den Arbeitskomfort und ihre Anwendung ist nicht von den Prüfergebnissen spezieller benannter Stellen abhängig.
Kategorie II - mittlere Konstruktion - Handschuhe für die Verwendung unter Bedingungen mit mittlerem Risiko
Die Handschuhe bieten Schutz gegen mittlere Gefahren. Diese Kategorie umfasst Handschuhe, die in Situationen verwendet werden, in denen das Risiko nicht als gering oder sehr hoch eingestuft wird. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Handschuhe, die vor Chemikalien und mechanischen Verletzungen wie Schnitten, Rissen, Einstichen und Abschürfungen schützen. Mittleres Risiko ist in vielen Branchen und bei den meisten industriellen Arbeiten stark vertreten. Die Handschuhe müssen von unabhängigen benannten Stellen geprüft und entsprechend zertifiziert werden. Der Hersteller muss bestätigen, dass das Produkt den grundlegenden Anforderungen und zusätzlichen Normen für Arbeiten unter besonderen Bedingungen entspricht. Nur benannte Stellen sind befugt, die CE-Kennzeichnung zu vergeben, und ihr Name, ihre Anschrift und Nummer müssen in der dem Produkt beiliegenden Gebrauchsanweisung angegeben werden.
Kategorie III - komplexe Konstruktion - Handschuhe für die Verwendung unter Bedingungen mit hohem Risiko
Handschuhe für Situationen, in denen es für den Benutzer schwierig sein kann, Gefahren zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, und mit einem hohen Risiko für schwere oder permanente Verletzungen der Hände und Tod, z. B. bei Arbeiten mit Chemikalien, biologischen Arbeitsstoffen, elektrischem Strom und spannungsführenden Geräten. Die Handschuhe müssen eine Zulassung einer unabhängigen benannten Stelle besitzen. Adresse, Name und Nummer der benannten Stelle sind auf der Verpackung und der Gebrauchsanleitung für das Produkt angegeben. Neben dem CE-Zeichen steht die Nummer der benannten Stelle.

- Die Richtlinie definiert, was ein Medizinprodukt ist. Darüber hinaus beschreibt sie die Anforderungen für Medizinprodukte, wie z. B. dass Medizinprodukte die CE-Kennzeichnung als Nachweis für ihre Konformität mit der betreffenden Richtlinie tragen müssen, was ihnen den freien Warenverkehr innerhalb der Gemeinschaft und die Zulassung für die bestimmungsgemäße Verwendung ermöglicht.
- Sie definiert zudem die Verantwortlichkeiten des Herstellers, des Importeurs und des Vertreibers.
- Sie spezifiziert die Dokumente, die ein Erzeugnis besitzen muss, um eine positive Konformitätsbewertung zu erhalten.
- Handschuhe als Medizinprodukt werden wie folgt eingestuft:
Klasse I (unsteril)
Klasse I steril
Klasse II a (steril)

Die verzögerte Reaktion auf Allergene, in Bezug auf Handschuhe meistens die bei der Handschuhproduktion verwendeten Chemikalien. Symptome: Ekzeme, erhöhte Temperatur, akute Rötungen, flüssigkeitsgefüllte Blasen, Hautrisse, Hautschuppung, Flechten, Symptome außerhalb des Kontaktbereichs.

Polyvinylchlorid - ein Derivat von Rohöl und Kochsalz. Handschuhe im Angebot erhältlich +

Medikamente gegen Krebs. Es handelt sich um eine Gruppe von natürlichen und synthetischen Substanzen mit einer toxischen Wirkung auf Krebszellen, die in der Krebsbehandlung für die sog. Chemotherapie eingesetzt werden.

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